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The most important links for cyclists in Japan
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K R A E H E - T O K Y O[ mentally offline ] July 01 The best of ....... final examination Normally I prefer to write in German on this blog, but for obvious reason I have to make an exception this time. Since April this year I am teaching business admininstration in the undergraduate program at the ICU university in Tokyo. This type of work is extremely motivating for me as I don't want to spend the rest of my life in management only; teaching is a good alternative to be considered after finishing the "normal" work life. Also I was so bored at university myself and I didn't learn that many useful things for business that I think I should somehow share the knowledge I have with students so that they do not make the same stupid mistakes I did when I started to work for a company. Last week I conducted the final written examination of my class. It is very easy to enter a German university but difficult to graduate, tests are generally difficult. In contrast to this it is very difficult to enter a good university like the ICU in Japan, but once you are in, it s not so difficult to graduate. I was aware of this when I prepared the final examination but nevertheless it proved to be too difficult for the majority of the students. There were also two "A" grades, so it was possible to be excellent in the test for a few students, but 8 out of 21 students failed, even after lowering the boundary. This was also despite the fact that I gave credits for answers that were not correct, as long as they were very, very funny and very creative. Let me give you some examples from THE BEST OF FINAL EXAMINATION Question : Name the six major tasks of management. Right answers : Setting objectives, planing and deciding, organizing, leading and motivating, controlling, measuring, evaluating, developing human beings. Wrong answers : Paying [No comment] Running [I guess that was meant along the lines of "running a company"] Meeting [Yes, one could think in Japan that this is the task of a manager, in fact it is a) a tool and not a task and b) a curse] Question : To which three mesaures can a government resort if it wants to limit imports. How is this politoc called? Right answers : Tariffs, quotas, bans and embargoes; this politic is called protectionism. Wrong answers : Such politics is called BLOCK ECONOMY. This is called GATT [an abreviation for "General agreement on Tariffs and Trade", the predescessor of the World Trade Organisation. An organization with the declared goal to liberalize trade globally.] Question : Define market capitalization of a company. Right answer : Numbers of shares x actual share trading price Wrong answers : How a company makes money in the market. Market capitalization means, when a company tries to use iots profits in order to dominate the market. Question : Name the six barriers in business communication. Right answer : physical, language, body language, perceptual, organizational and cultural barriers Wrong answers : sexual barriers Lack of telephones and computers Question : What is the difference between business ethics and social responsibility? Right answer : Ethics are a set of beliefs about right and wrong, good and bad. Business ethics involve the application of these issues in the workplace. Different individuals have different ethics. Social responsibility is the obligation of a business to contribute to society. It balances the need to contribute with the goal to achieve profits. Social responsibility is linked to companies, not individuals.
Wrong answers : Social responsibility is an obligation to contribute to society AGAINST the company. June 07 Brand Eins : Das kleine Wirtschaftswoerterbuch Japanisch - Deutsch Florian Kohlbacher und ich haben den folgenden Artikel in der Juni Ausgabe des deutschen Wirtschaftsmagzins BRAND EINS veroeffentlicht. Das kleine Wirtschaftswörterbuch: Japanisch – Deutsch
Michael O.B. Krähe und Florian Kohlbacher
Übung 12: Verstehendes Lesen Eine mittelschwere Übung zu arbeitslosen Greisen und absolut höflichen Gemeinheiten (Für ein erfolgreiches Lernen bitte laut lesen und mehrmals wiederholen)
In Japan bedeutet das Leben vor allem: Arbeit.
仕事 [shigoto] | Arbeit, die
Umgekehrt könnte man auch sagen, die Arbeit ist für viele Japaner das Leben.
人生 [jinsei] | Leben, das
Da es Japanern zwischen beiden oft an der rechten Balance fehlt, rief die Regierung im Jahr 2008 die Initiative „Work Life Balance“ aus.
ワークライフバランス [wākuraifu baransu] | aus dem englischen: Work Life Balance
Der Anglizismus hat seinen Grund: Soll die Modernität eines Themas, Konzepts oder Produkts betont werden, greift man in Japan nicht auf die eigene Sprache, sondern auf das fremdsprachige Original zurück. Diese modernen Fremdwörter setzen sich mitunter im Sprachgebrauch fest und kommen dabei in die Jahre. So beginnen Berufsanfänger das Arbeitsleben bereits seit Jahrzehnten in der Regel als
サラリーマン [sararīman] | Angestellte(r) (sin/plu, aber immer männlich, vom englischen „Salary“ + „Man“)
oder
OL [o-eru] | Angestellte(n) (sin/plu, aber immer weiblich, vom englischen „Office“ + „Lady“)
„Office-Lady“ wie „Salary-Man“ üben sich in ihren Firmen zunächst in der hohen Kunst höflichen Sprachgebrauchs. Sie lernen die
敬語 [keigo] | japanische Höflichkeitssprache (kompliziert und heimtückisch, auch für Japaner)
Eine Sprache in der man, je nach Situation und Gegenüber, auf 25 verschiedene Arten „Könnten Sie mir bitte den Locher borgen?“ sagen kann und damit ebenso viele Gelegenheiten hat, die Gefühle von Chef, Kollegen oder Kunden zutiefst zu verletzen. Wer sich lange genug höflich genug ausdrückt, steigt in der Firmenhierarchie langsam auf, wird Manager – oder „Manager, nur dem Namen nach“.
名ばかり管理職 [nabakari kanrishoku] | wörtlich: Manager, nur dem Namen nach
Letzterer besitzt keinerlei Vollmachten, unterscheidet sich in seinen Aufgaben auch nicht von normalen Angestellten. Der Titel ist nur eine höfliche Geste, die sich rechnet, denn Manager haben kein Anrecht auf die Bezahlung von Überstunden. Dieser Höflichkeitsdienst spart der Firma viel Geld und könnte daher auch als Gemeinheit ausgelegt werden.
意地悪 [ijiwaru] | Gemeinheit, die (auch Ausdruck des Entsetzens über eine Gemeinheit)
Ein Wort, das ein Japaner im Büro kaum seinem Chef sagen würde, siehe auch „keigo“. Um zu auszusprechen, was man wirklich denkt, bleibt nur die „nomikai“.
飲み会 [nomikai] | Party, Trinkfest, gemeinsames Trinken (zu jeglichem Anlass und auch ohne)
Betrunken darf man sich über alles und jeden beschweren. Aber selbst dann beklagen sich viele Arbeitnehmer nicht mehr. Sie nehmen die Arbeit einfach nicht so wichtig. Anstatt sich wie ihre Väter ganz der Firma hinzugeben, suchen sie ein ausgeglichenes Leben. Sie werden „Grasfresser“.
草食系男子 [sōshokukeidanshi] | wörtlich: Grasfresser, die (meint junge Männer, brav wie ein Lamm), vulg. Weicheier
Sie sind damit das ganze Gegenteil von „Fleischfresserinnen“.
肉食系女子 [nikushokukeijoshi] | wörtlich: Fleischfresserinnen, die – meint: junge Karriere-Frauen, die wissen was sie wollen (vor allem keine Weicheier, siehe Grasfresser)
Fleischfresserinnen wie Fleißarbeiter alter Schule machen Karriere, laufen aber Gefahr, noch vor der Pensionierung den "karōshi" zu erleiden.
過労死 [karōshi] | Tod durch Überarbeitung, eine anerkannte Art des jap. Arbeitsunfalls
Mitunter wird der karoshi sogar eigenhändig eingeleitet, man spricht vom:
過労自殺 [karōjisatsu] | Selbstmord aufgrund von Überarbeitung
Gegen diese verhängnisvolle Kette Arbeit = Leben = Tod predigt die Regierung ihr "Arbeit, Leben und Balance". Die Fleißarbeiter will man in muntere Frösche verwandeln.
蛙/変える [kaeru] | Frosch, der bzw. umwandeln, umgestalten, reformieren (zwei verschiedene Schriftzeichen mit derselben Aussprache)
Der Frosch ist das Maskottchen der Work Life Balance Initiative, die beispielsweise empfiehlt, täglich nur eine Stunde in Sitzungen zu verbringen. So sollen es auch ehemalige Fleißarbeiter munter bis zur Rente schaffen. Was in Japan weniger das Ende, sondern oft eine wundersame Rückkehr ins Arbeitsleben bedeutet. Zum Beispiel als „vom Himmel herabgestiegener“ Berater.
天下り [amakudari] | wörtlich: Die vom Himmel herabgestiegenen
Dies sind überwiegend Beamte, aber auch hochrangige (echte) Manager, die von ihren ehemaligen Lieferanten und Kunden umworben werden; geschätzt wegen ihrer guten Kontakte zu den Entscheidungsträgern der Organisation, für die sie einst tätig waren. So wird üblicherweise bis zum (natürlichen) Tode weiter gearbeitet. Fast ein Drittel der über 65-jährigen sind so als „Selbstständige“ beschäftigt. Selbst neunzigjährige Rentner werden in den Medien noch mit dem Zusatz „arbeitslos“ vorgestellt.
無職 [mushoku] | arbeitslos
Werden die vom Himmel Herabgestiegenen vor dem Tode doch noch arbeitslos, nerven sie zu Hause ihre Frauen. Sie haben schließlich nie gelernt, was sie mit ihrem Leben ohne Arbeit anfangen sollen. Das ungewohnte Beisammensein fühlt sich für die Gattin so an, als klebe „nasses, herabgefallenes Laub“ an ihren Schuhen.
濡れ落ち葉 [nureochiba] | nutzloser, pensionierter Gatte; wörtlich: nasses, herab gefallenes Laub
Das nasse Laub wünscht sich dann meist schnell wieder einen Posten. Irgendwann heißt es aber für jeden höflich und für immer:
お疲れ様 [otsukaresama] | wörtlich: Sie müssen sehr erschöpft/müde sein (meint: Vielen Dank für Ihre Mühen, im Sinne von: Schönen Feierabend!)
March 08 Anti Suicide Lights Kawasaki, Kanagawa Prefecture (Nikkei) -- Special lights installed along the platform at Hatcho-nawate Station on the Keihin Electric Express Railway line here emit a blue light designed to have a calming effect on would-be jumpers. Though the technology has not been scientifically proven, the number of suicides at places that use such lighting has fallen in some cases. ![]() December 31 Neujahrsgruesse Alles Gute zum Neuen Jahr von uns allen aus Yokohama. Viele von euch haben ja unsere Neujahrskarte bekommen, fragen sich aber in Ermanglung jegwelcher Japanisch-Kenntnisse, was es denn damit auf sich hat. Deshalb hier einige erklaerende Worte: Jedes Jahr in Japan (und ich China) wird benannt nach einem Tier, insgesamt gibt es 12 Tiere, unter anderem Maus (2008), Wildschwein (2007), Drache, Tiger, Pferd .... und 2009 ist das Jahr der Kuh. Das erklaert schon einmal den Hintergrund der Karte und warum da mittendrin eine Kuh drauf ist. Nun ist unsere Familie allerdings nicht eher kuehisch. Denn erstens sind wir Kraehen, und zweitens sind wir auch sonst vom Charakter her alles andere als Kuehe. Kazuko aehnlelt eher einem grossen Panda, Karen ist der ewig fricklige Affe, Henri ist ein behaebiger Baer und ich sehe aus wie ein Schwein, vor allem wenn ich im Regen Radrennen gefahren bin. Deshalb steht oben auf der Karte: "Was fuer ein Jahr wird wohl 2009 werden?" und unten kann man sich dann die Antwort aussuchen: Panda, Affe, Kuh, Baer oder Schwein. Das muesst ihr dann aber selber fuer euch beantworten. Alles Gute. |
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